Statements - Matthias Gietl

Statements

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, 09.02.2011

"Wir glauben, dass wir mit dem Älterwerden klüger werden. Das ist ein Irrtum“, sagt Matthias Gietl. Der Comedian steht im hellen Scheinwerferlicht der Bühne, langsam und würdevoll rezitiert er die Worte Friedhelm Kändlers. „Älterwerden bedeutet nicht, dass wir klüger werden. Es bedeutet, dass wir uns finden. Das schließt ein Dümmerwerden aber nicht aus“, sagt Gietl trocken, und das Publikum tobt vor Lachen."

MITTELBAYERISCHE ZEITUNG, 31.07.2010

"Dann erobert Gietl die Bühne mit einer völlig anderen Art der Präsenz. Es ist sein Gesicht, das fasziniert. Die Mimik, die kontrollierten Körperbewegungen, die Unsicherheit, Dreistigkeit, Mut, Angst, Freude und Unverfrorenheit darstellen können. Er rezitiert Gedichte, von einer blonden langhaarigen Frau, die er gerne... naja, vernaschen würde, die er jedoch nicht erreicht, zumal dann nicht, wenn er ihr am Ende in seiner Not das Bein stellt. Komisch? Irritierend? Absurd? Gietl ist von allem ein bisschen und komponiert all diese Ingredienzien zu einem stets neuen, überraschenden Produkt der Unterhaltung zusammen."

DIE-OBERPFALZ, 22.01.2010

"Matthias Gietl präsentierte danach eine Mischung aus Comedy und Magie. Gut, dass wir Frauen multitaskingfähig sind, denn wir kamen aus dem Lachen und Staunen nicht mehr heraus. (...) Matthias Gietl verzauberte vor allem die weiblichen Zuschauer, indem er (oben ohne) tanzte, sang und dazu beispielsweise Münzen her und wieder weg zauberte."

MZ, 12.02.2010

"Sein Repertoire ist dabei eng verbunden mit dem Werk Friedhelm Kändlers, Kabarettist und Dichter, der Matthias Gietl künstlerisches Vorbild ist. Wenn er etwa dessen Stück „Wilder Honig“ interpretiert, springt er auf, läuft vom Tisch zum Sessel, hüpft hinauf, schlackert mit den Armen und erzählt mit ausgefeilter Mimik von einem Ehepaar auf der Suche nach neuen Wegen in der Liebe. (...)  wird daraus ein Auftritt, den man als grotesk-clowneskes Lustspiel in einem Akt bezeichnen könnte. Oder auch als vier Minuten, die es in sich haben – und in denen klar wird, dass Clownsein auch eine Art Philosophie ist."